Erinnerungen – Urlaub in Südtirol 1983 (5) – Kalterer See

Natürlich wird in Südtirol auch Wein angebaut. Ein gängiger Beweis hierfür ist die Südtiroler Weinstraße (italienisch: Strada del Vino dell’Alto Adige). Sie wurde 1964 gegründet und ist eine der ältesten Weinstraßen Italiens. Von ihr werden 84 Prozent der Südtiroler Weinberge und der Südtiroler Weinwirtschaft repräsentiert.

Die Südtiroler Weinstraße beginnt in Nals und zieht sich über Bozen durch das Überetsch und Unterland bis nach Salurn.

Unser heutiges Ziel war der Kalterer See.

Der Kalterer See (italienisch Lago di Caldaro) ist ein See im Überetsch in Südtirol (Italien). Er ist 1,8 km lang, 0,9 km breit und an der tiefsten Stelle 5,6 m tief.

Der Kalterer See ist einer der größten Seen Südtirols (das allerdings an Seen eher arm ist) und gilt – mit dem Klopeiner See – als der wärmste Badesee der Alpen. Die Wassertemperatur beträgt im Sommer bis zu 28 °C, die Badesaison ist von Mai bis September.

Der Kalterer See liegt in einer weiten Talsenke
In der linken Bildhälfte sieht man die Straße die zum Mendelpass hinaufführt.

Fortsetzung folgt

Busreisen – Sind wir noch sicher?

Viele von uns haben bestimmt schon einmal eine Busreise gemacht und uns den Fahrkünsten eines Fremden anvertraut. Wir haben darauf vertraut, dass auch das Gefährt in Ordnung ist.

Dass dem oft nicht so ist, erfährt man immer wieder bei Kontrollen durch die Polizei. Bei einer Kontrolle an einem Busbahnhof wurden 14 Busse, die im Fernlinienverkehr unterwegs waren, kontrolliert. Nur vier Busse waren ohne Beanstandungen. 22 Fahrer haben die Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten. Sie erwartet eine Strafanzeige. Zwei Fahrer waren mehr als 30 Stunden ohne ausreichende Pausen unterwegs. Ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt. Dies wurde auch für vier weitere Busse angeordnet, weil erforderliche Genehmigungen fehlten. Insgesamt wurden 30 Ordnungswidrigkeiten gegen Fahrer und Unternehmer eingeleitet und Sicherheitsleistungen von 10.500 Euro erhoben

Erinnerungen – Urlaub in Südtirol 1983 (4) – Langkofel

Wanderung zum Langkofel

Der Langkofel (3181 m) ist der Hauptgipfel der Langkofelgruppe in den Grödner Dolomiten und ein bekannter Kletterberg. Der Name „Langkofel“, ladinisch „Saslonch“, italienisch „Sassolungo“, bedeutet jeweils „Langer Stein/Fels“.

Typisch für Südtirol: Morgens wird das Vieh auf die Weide getrieben und Abends wieder in den Stall geholt. Das sorgt für ungeplante Verspätungen im Straßenverkehr was aber gerne in Kauf genommen wird.

Für die Städter ein ungewöhnliches Bild – in Südtirol Alltag
Schöne Aussicht
Blick zum Schlern
Langkofel mit Langkofelhütte
Denen war es zu warm
Sommerwiese

Fortsetzung folgt

Bonpflicht

Ja, seit 01.01.2020 haben wir die Bonpflicht. Das heißt der Verkäufer muss dem Kunden in jedem Fall eine Quittung, also einen Bon zur Verfügung stellen. Strittig ist im Moment, ob die Anzeige an der Kasse genügt oder ob in jedem Fall ein Papierbeleg erstellt werden muss. Die Klagen der Händler sind vielfältig.

Die Regelung wurde eingeführt, weil unser Staat befürchtet, dass viel Geld am Steuertopf vorbei gelenkt wird. Im Rahmen der Bonpflicht sind Kassen vorgeschrieben, die jede Änderung dokumentieren und so die Änderung von Buchungsvorgängen unmöglich machen. Die Dateien sollen vom Finanzamt abgerufen werden können, damit eine Prüfung stattfinden kann.

Seit Jahren klagen die Finanzämter über Personalmangel und berichten, dass Betriebsprüfungen aus diesem Grund nicht durchgeführt werden konnten. Jetzt scheint genügend Personal da zu sein um die Bonpflicht zu überwachen.

Ebenfalls ab 01.01.2020 wurde eingeführt, dass die Bons, die ja aus chemisch behandeltem Papier bestehen, als Sondermüll entsorgt werden müssen. Das betrifft ja auch den Kunden, der seine Bons mit nach Hause nimmt. Ich werde meine Bons sammeln und gelegentlich beim Finanzamt in den Briefkasten werfen.

Dem Handel wird pauschal unterstellt, dass er Einnahmen vorsätzlich nicht in seinen Unterlagen erfasst oder erfasste Einnahmen nachträglich storniert, also das Finanzamt bei der Abfuhr der Steuern betrügt.

Die Erfahrung zeigt, dass bei großen Steuersünden in der Vergangenheit Rücksicht genommen worden ist. So hat man bei einem Steuersünder, dem man Steuerbetrug in enormer Höhe nachweisen konnte, bei einem bestimmten Betrag aufhörte weiter zu ermitteln, weil „der Aufwand zu groß“ wäre.

Im Stich gelassen

Eventuell Werbung durch Namensnennung.

Als meine Kinder noch studiert haben, haben wir uns im Jahr 2010 gemeinsam das Büro.Programm Paket angeschafft und benutzt. Das Programm funktioniert immer noch einwandfrei. Als ich kürzlich das Programm öffnete, erhielt ich einen Hinweis, dass in diesem Jahr der Support für dieses Programm ausläuft. Ab diesem Zeitpunkt wird das Programm also nicht mehr gepflegt und z. B. Sicherheitslücken nicht mehr gestopft.

Ich überlege mir jetzt, ob ich auf ein ähnliches, kostenloses Programm umsteige.

Welches Programm benutzt ihr für eure Büroarbeiten?