Heute haben wir uns einen Ausflug an den Gardasee vorgenommen. Ich war vorher schon mal dort und wollte ihn nun meiner Frau zeigen. Wir fuhren auf der Autobahn von Bozen bis zur Ausfahrt Rovereto. Über die Straße Mori – Nago-Torbole haben wir den Sattel zum Gardasee überwinden. Auf einem kleinen Parkplatz haben wir den ersten Blick auf den Gardasee genossen.

Vom Parkplatz aus ging es weiter der Straße folgend nach Torbole. Torbole ist besonders bei Windsurfern und Seglern bekannt.

Von Torbole aus fuhren wir immer am Seeufer entlang nach Malcesine. Diesen Ort kannte ich von meinem ersten Gardaseetrip.

Malcesine ist ein kleines Dorf mit etwa 4.000 Einwohnern. Geprägt der Ort durch den historischen Ortskern mit seinen vielen engen Gassen und der von weither sichtbaren Skaligerburg. Diese steht auf einem Felsvorsprung direkt am Ufer des Sees und gewährt vom Turm aus einen Blick über den Ort und den See.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der „Palazzo dei Capitani“, der schon gegen Ende des 13. Jahrhunderts von den Scaligern erbaut wurde. Der Palast war Sitz des Gouverneurs. Zum See hin erstreckt sich ein Palmengarten mit einer Anlegestelle, über den der „Capitano“ seinerzeit sein Haus erreichte.

Von Malcesine aus gibt es eine Fährverbindung auf die andere Seeseite nach Limone. Dies nutzten wir um uns auch dort umzuschauen.

Limone, der Name war Programm, war berühmt für seinen Zitronenanbau. Irgendwann hat sich der wegen Importen aus dem Ausland nicht mehr gelohnt und wurde eingestellt. Die alten Zitronen-Gewächshäuser sieht man fast nicht mehr. Ein paar kann man aber noch besichtigen. Heute ist, wie überall am Gardasee, der Tourismus die Haupteinnahmequelle. Das führt dazu, dass die Orte und Sehenswürdigkeiten rund um den Gardasee zumeist überlaufen sind.

Fortsetzung folgt