Immer wieder hört man von Autofahrern die eine Straße mit einer Rennstrecke verwechseln. Da wird aus der Maschine herausgeholt was geht. Jeder will der schnellere sein. Nur Geschwindigkeit zählt. Andere Verkehrsteilnehmer? Interessieren nicht.

Im April letzten Jahres hat in Moers ein solches Autorennen stattgefunden. Eine Autofahrerin, die unbeteiligt war, starb.

Verkehrsunfall, Zusammenstoß, Rom

Nun fand die Gerichtsverhandlung statt. Der 22-jährige Todesfahrer wurde wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Den zweiten Angeklagten, der das andere Auto bei dem Rennen gesteuert hatte, verurteilten die Richter zu drei Jahren und neun Monaten wegen Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Ich finde die Urteile des Gerichtes richtig. Bei illegalen Autorennen kommen immer wieder Menschen zu Tode. In diesen Fällen sollten die Verursacher schnell und mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden. Mitleid ist hier fehl am Platz.

In dem verhandelten Fall war der Todesfahrer mit einem Wagen mit über 600 PS unterwegs. Für mich stellt sich die Frage weshalb es erlaubt ist solche Fahrzeuge in den normalen Straßenverkehr zu bringen?